Der Kaukasiche Kreidekreis

06.03.2018 | 20:00 | Brückentorsaal Rinteln

EURO-STUDIO Landgraf
Schauspiel von Bertolt Brecht

Mitarbeit: Ruth Berlau
Musik von Paul Dessau
Regie: Peter Bause
Ausstattung: Horst Vogelgesang
Anfertigung der Masken: Heidemarie Furmanek

Mit Peter Bause
(Preisträger des INTHEGA-Vorstandes 2010)
als Sänger Arkadi und Dorfrichter Azdak,
Jennifer Lorenz als Grusche,
Martin Krah als Simon Chachava
sowie in weiteren Rollen Hellena Büttner,
Thomas Martin, Michael Mienert, Henning Karge, Barbara Krabbe,
Daniel Heck, Olaf Paschner, Simon Pawlowsky, Hermann Höcker,
Clemens Winter am Knopf-Akkordeon

11 Schauspieler spielen die 70 Rollen

„Der kaukasische Kreidekreis“ ist eines der schönsten, reichhaltigsten und von der Form her anspruchsvollsten Stücke Brechts. Es ist ein wichtiges Stück, weil es eine Utopie widerspruchsvoll in Gang setzt mit einem Rechtsbegriff, der an den Bedürfnissen der Menschen orientiert ist.
Hanns Eisler zitiert nach Klaus Völcker: Brecht – Kommentar. Winkler Verlag, München 1983.

Inhalt
Nach einem Staatsstreich gegen den Großfürsten wird der reiche Gouverneur Abaschwili hingerichtet. Seine Witwe kann den Wirren der Revolution zwar entkommen, indem sie hastig ihre kostbaren Kleider zusammenpackt und flieht, ihren kleinen Sohn Michel lässt die selbstsüchtige Frau jedoch im Palast zurück. Die einfache, gutmütige Magd Grusche nimmt sich nach erstem Zögern des Kindes an. Da aber auf den Nachkommen des verhassten Gouverneurs ein hohes Kopfgeld ausgesetzt ist, flieht sie mit ihm in die kaukasischen Berge, wo sie bei ihrem Bruder Unterschlupf findet und Michel als ihr eigenes Kind ausgibt. Um Michel zu legitimieren, heiratet sie sogar einen vermeintlich todkranken Bauern, obgleich sie schon mit dem Soldaten Simon verlobt ist. Als dann aber die Nachricht vom Kriegsende eintrifft, erweist sich nicht nur der Sterbenskranke als kerngesund – die Gouverneurswitwe fordert ihren Sohn zurück, um ihr Erbe zu sichern. Den Streit zwischen den beiden ungleichen Müttern muss nun der Armeleuterichter Azdak mit einem nahezu salomonischen Urteil entscheiden…

Schülergruppen bitte direkt über das Büro des Kulturrings Rinteln e.V. reservieren!

Eintritt: 18,00 Euro / 15,00 Euro / Schüler mit Schülerausweis 7,00 Euro auf allen Plätzen
Vorverkauf: Schaumburger Zeitung, Klosterstr. 32-33

Abo: G/A

 Foto: Bernd Böhmer